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im Oktober 2019 erkrankte unser Speedy an Fip. Speedy ist eine norwegische Waldkatze und war 4 Monate alt. Wir haben sofort mit der Behandlung begonnen. Allerdings waren wir damals noch sehr unerfahren, was diese Krankheit betrifft. Außerdem mussten wir darauf vertrauen, was uns zu der Behandlung gesagt wurde. Zuerst sah es so aus, dass Speedy kleine Fortschritte macht. Aber in der 4. Woche hatte sich ihr Zustand verschlechtert. Uns wurde gesagt, dass wir in die Tierklinik müssen und dort ein MRT machen sollen. Außerdem wäre eine Entnahme von Gehirnwasser notwendig. Das wurde dann auch in der Tierklinik durchgeführt. Das es ein großer Fehler war, haben wir schon am nächsten Tag bemerkt. Wir haben Speedy aus der Tierklinik geholt und sie war komplett gelähmt. Als wir zu Hause angekommen sind, haben wir sofort unsere Tierärztin angerufen. Sie ist sofort zu uns gekommen und war schockiert. Sie meinte, man sollte die Katze erlösen. Für uns war das aber keine Option. Noch am selben Tag haben wir Rat und Hilfe gesucht. Und wir hatten Glück, dass wir sofort kompetente Menschen gefunden haben, die uns ihre Hilfe zugesagt haben. Ich muss aber auch sagen, dass auch diese Menschen der Meinung waren, dass Speedy wohl keine große Chance mehr hat. Trotz allem haben wir nie aufgegeben. Wir mussten 3 Wochen zwangsernähren. Das alles war eine Herausforderung für uns alle.
Es schien lange aussichtslos, aber nach etwa 2 Wochen sah man dann doch erste kleine Fortschritte. Es war schnell ein kleines Wunder als Speedy nach 24 Tagen wieder etwas aufstehen konnte. Und so geht es immer weiter voran. Es war ein härterer und langer Weg. Für uns war es wie ein Feiertag als Speedy nach 6 Wochen das erste Mal wieder mit Spielen begann. Im Februar 2020 könnte die Behandlung dann endlich beendet werden. Das Speedy heute noch da ist, verdanken wir auch diesen Menschen, die uns während der kompletten Behandlung immer wieder sehr gut beraten haben
In October 2019, our Speedy fell ill with FIP. Speedy is a Norwegian Forest Cat and was only 4 months old at the time. We began treatment immediately. However, we were still very inexperienced with this disease and had to rely on what we were being told about the treatment.
At first, it seemed that Speedy was making small improvements. But by the fourth week, her condition had worsened. We were told to take her to a veterinary clinic for an MRI, and that a sample of cerebrospinal fluid would also be needed. Both procedures were carried out at the clinic. We realized the very next day that this had been a serious mistake. When we brought Speedy home from the clinic, she was completely paralyzed.
As soon as we got home, we called our vet. She came to us immediately and was shocked. She said that the kindest thing would be to put Speedy to sleep. But for us, that was never an option. That same day, we started searching for advice and help. Luckily, we quickly found knowledgeable people who offered us their support. Even they believed that Speedy had very little chance of survival.
But we never gave up. We had to force-feed her for 3 weeks, and the whole situation was a huge challenge for all of us.
For a long time, everything seemed hopeless, but after about 2 weeks, we finally began to see the first small signs of progress. It felt like a miracle when, after 24 days, Speedy was able to stand a little again. From then on, she kept improving. It was a long and difficult journey. For us, it felt like a day of celebration when Speedy started to play again for the first time after 6 weeks.
In February 2020, the treatment was finally completed. The fact that Speedy is still with us today is also thanks to the people who supported us with such good advice throughout the entire course of her treatment.